Swiss Re Milizpreis 2013

29 May 2013

Organised by: Swiss Reinsurance Company

Information

Walter B. Kielholz, Präsident des Verwaltungsrats von Swiss Re, überreichte am 29. Mai 2013 den Swiss Re Milizpreis an Erica Brühlmann-Jecklin, Gründerin der Gesellschaft für Muskelkranke (heute: Schweizerische Muskelgesellschaft). Die Gesellschaft setzt sich für die Anliegen von Betroffenen und ihren Angehörigen ein, bildet Fachpersonen weiter und unterstützt Forschungsprojekte.

Der Swiss Re Milizpreis wird jährlich an eine Person vergeben, die sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit über einen längeren Zeitraum in substanziellem Masse einem nebenberuflichen gemeinnützigen Engagement widmet. Die Preissumme beträgt 40'000 Franken. Der Preis wurde vom ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der Swiss Re, Ulrich Bremi, im Jahre 2000 ins Leben gerufen.

Preisträgerin 2013

Die Preisträgerin, Erica Brühlmann-Jecklin, selber von einer Muskelerkrankung betroffen, gründete die Gesellschaft im Jahre 1974. Sie versprach sich davon den verbesserten Austausch von muskelkranken Menschen. In der Schweiz sind über 10’000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene von einer Muskelkrankheit betroffen. Die meisten dieser Krankheiten sind erblich bedingt und beeinträchtigen die Lebensqualität stark: die Auswirkungen reichen von eingeschränkter Gehfähigkeit, der Notwendigkeit, einen Rollstuhl zu benutzen bis hin zu einer erheblich verkürzten Lebensdauer. Bis heute gibt es gegen Muskelkrankheiten keine ursächliche Behandlung.

"Milizarbeit - ein Muss"

Ellen Ringier, Präsidentin der Stiftung Elternsein und Herausgeberin der Elternzeitschrift "Fritz+Fränzi" wies in ihrer Rede "Milizarbeit – ein Muss" darauf hin, dass ehrenamtliche Tätigkeit wieder vermehrt öffentliche Anerkennung erfahre müsse, damit sich auch in Zukunft Leute freiwillig und unentgeltlich für Dritte einsetzen. Heute werden in der Schweiz 700 Millionen unentgeltliche Arbeitsstunden pro Jahr geleistet, was etwas über 80 Millionen Arbeitstagen entspricht, knapp die Hälfte davon ist Nachbarschaftshilfe.

Bericht in der NZZ
Weitere Informationen auf swissre.com

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